Häufige Fragen
Wo liegt die Konfiguration einer Anwendung?
Im Verwaltungsdienst, als Datensatz. Auf dem Server der Anwendung liegt keine gepflegte Konfigurationsdatei mehr, die jemand von Hand ändern könnte. Beim Start holt sich die Anwendung ihre Angaben und arbeitet damit.
Wirkt eine Änderung sofort?
Das hängt von der Art des Wertes ab, und die Unterscheidung ist bewusst. Was den Start betrifft, also Datenbank, Zwischenspeicher, Nachrichtenweg, wirkt beim nächsten Start. Was im Betrieb wechseln muss, wird als Systemeigenschaft geführt und ist sofort gültig, ohne Auslieferung und ohne Neustart.
Stehen Passwörter in dieser Konfiguration?
Nein, dafür gibt es einen eigenen Dienst. Zugangsdaten und Schlüssel gehören in SOLUTIONS.vault, wo sie verschlüsselt liegen und einzeln angefordert werden. Die Konfiguration verweist darauf, statt den Wert selbst zu tragen.
Was sieht man auf der Übersicht?
Je Anwendung eine Karte mit Prozessorlast, Speicherverbrauch, Antwortzeit und der Zahl der Fehler, dazu ob sie erreichbar ist. Das ist eine Betriebsübersicht für den Alltag und ersetzt keine Überwachungslösung mit Alarmierung und Langzeitspeicher.
Warum sind die Einstellungen der anderen Dienste eingebettet und nicht nachgebaut?
Weil eine nachgebaute Maske altert. Rollen, Gruppen und Zugriffsregeln gehören SOLUTIONS.user, und die Verwaltung zeigt genau dessen Maske in einem Reiter. Ändert sich dort etwas, ändert es sich hier mit.
Brauchen wir den Dienst, wenn wir nur eine Anwendung betreiben?
Dann ist der Nutzen kleiner, aber nicht null: Auch eine einzelne Anwendung hat Entwicklung, Test und Produktion. Seine Stärke spielt er aus, sobald mehrere Anwendungen nebeneinander laufen und dieselbe Frage dreimal beantwortet werden müsste.
Ist der Dienst von außen erreichbar?
Er läuft im selben Verbund wie die Anwendungen, die er verwaltet, und ist für Administratoren gedacht, nicht für Anwender. Wer ihn öffnen darf, entscheidet dieselbe Rechteprüfung wie überall sonst.