Häufige Fragen
Was ist eine Microservice-Architektur, einfach erklärt?
Statt einer großen Anwendung besteht das System aus mehreren eigenständigen Diensten. Jeder hat eine klare Aufgabe und eigene Daten. Ein Fehler in der Auswertung legt nicht die Auftragserfassung lahm.
Microservices oder Monolith: was ist besser für den Mittelstand?
Wer die Dienste selbst bauen müsste, fährt mit einer einzelnen Anwendung meist besser mit einem Monolithen. Diese Rechnung stellt sich bei uns aber nicht: Der Unterbau existiert und läuft, Sie schalten davon zu, was Ihre Anwendung braucht. Damit bekommen Sie die Vorteile der Trennung, ohne den Aufbau zu bezahlen, schon bei der ersten Anwendung.
Was sind die Nachteile von Microservices?
Drei, und für alle drei gibt es bei uns eine Antwort. Ein Netzwerkaufruf zwischen zwei Diensten kann fehlschlagen, ein Aufruf im selben Programm nicht; schreibende Vorgänge werden deshalb zwischengespeichert und wiederholt. Die Fehlersuche über mehrere Dienste braucht durchgängige Ablaufverfolgung; alle Dienste sind mit OpenTelemetry ausgestattet, das Ziel steht in SOLUTIONS.admin. Und der Betrieb ist anspruchsvoller; er läuft auf Kubernetes, wahlweise bei uns. Der Aufwand dafür ist einmal angefallen, nicht je Projekt.
Brauche ich Kubernetes, um Microservices zu betreiben?
Zwingend nicht, jeder unserer Dienste ist ein Docker-Container. Ab einer Handvoll Diensten wird es ohne Orchestrierung aber mühsam: Neustart nach Absturz, Lastverteilung. Wir betreiben die Dienste auf Kubernetes, bei uns oder bei Ihnen.
Was passiert, wenn ein einzelner Dienst ausfällt?
Es fällt der Teil aus, der ihn braucht, nicht die ganze Anwendung. Steht SOLUTIONS.email, arbeiten Ihre Mitarbeiter weiter. Bei zentralen Diensten wie SOLUTIONS.user ist der Unterschied kleiner, als es in Prospekten klingt. Sie laufen deshalb mehrfach.